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FC Zürich

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Geschrieben: 15.11.2011 um 06:18 von SF


Schweizer Meister (12): 1902, 1924, 1963, 1966, 1968, 1974, 1975, 1976, 1981, 2006, 2007, 2009
Schweizer Cupsieger (7): 1966, 1970, 1972, 1973, 1976, 2000, 2005

1896–1924: Die Gründung
Der FC Zürich entstand ursprünglich aus dem FC Turicum (Turicum heisst auf lateinisch Zürich). Nachdem dieser mit dem FC Exelsior fusionierte, wurde am 1. August 1896 der FC Zürich gegründet. Wenig später stiessen auch die Mitglieder des FC Viktoria dazu. Die ersten beiden Meistertitel (im Jahr 1902 und 1924) wurden in dieser Zeit realisiert.

Bis in die 30er-Jahre war der FC Zürich auch in anderen Sportarten wie Rudern, Boxen, Leichtathletik, Handball usw. tätig. Später konzentrierte sich dann die sportliche Aktivität ausschliesslich auf den Fussball, wo bisher auch die grössten Erfolge gefeiert werden konnten.

1925–1960: Ab- und Aufstiege
1934, 1946 und 1957 folgten Abstiege in die Nationalliga B und 1942, 1948 und 1958 Aufstiege in die Nationalliga A.

1960–1981:
Die goldenen Jahre Unter dem FCZ-Präsidenten Edwin Nägeli und mit Spielern wie Klaus Stürmer, Jakob Kuhn, Fritz Künzli, Ilija Katic, René Botteron und vielen mehr erlebte der FCZ seine goldenen Jahre. Nicht weniger als 7 Meistertitel und 5 Cuptitel holte der FC Zürich in dieser Zeit. Europäisch sind folgende Erfolge zu vermerken; Im Jahr 1964 im Europapokal der Landesmeister stiess man bis ins Halbfinal gegen Real Madrid vor. 1977 scheiterte man wiederum in den Halbfinals, diesmal gegen den FC Liverpool.

1981–2005:
Nur Mittelmass In diesen Jahren platzierte sich der FCZ immer wieder im Mittelfeld und musste am Ende der Saison 1988 in die Nationalliga B absteigen, der Aufstieg in die Nationalliga A folgte in der Saison 1989/1990. Europäisch konnte man Ende 1998 einen kleinen Erfolg feiern, denn im UEFA-Cup schaffte es der FCZ bis in die 1/8-Finals und wurde erst dort von AS Rom gestoppt. Zwei Cupsiege waren in dieser Zeit die einzige Ausbeute an nationalen Titeln (in den Jahren 2000 und 2005).

2005 bis heute:
Rückkehr zum Erfolg Am 13. Mai 2006 gewann der FC Zürich auswärts das letzte Saisonspiel gegen den FC Basel dank einem Tor in der 93. Minute durch Iulian Filipescu mit 2:1 und sicherte sich so, nach 25-jähriger Durststrecke, den 10. Meistertitel und somit auch den ersten goldenen Meisterstern.

In der Saison 2006/07 gewann der FCZ den 11. Meistertitel ebenfalls in der letzten Spielrunde und wieder gegen den FC Basel, diesmal aber im Fernduell.

Am Ende dieser Saison gab es einen Umbruch im Verein. Trainer Lucien Favre wechselte zusammen mit Co-Trainer Harald Gämperle und den Spielern Raffael und Steve von Bergen zu Hertha BSC nach Berlin. Zudem wurden Leistungsträger wie Gökhan Inler (zu Udinese Calcio), Blerim Džemaili (zu den Bolton Wanderers) und Xavier Margairaz (zu CA Osasuna, mittlerweile wieder beim FC Zürich) verkauft.

Als Nachfolger wurde Bernard Challandes verpflichtet. Unter dem neuen Trainer zeigte der FC Zürich bis zum Dezember 2007 gute Spiele, musste danach aber immer wieder Rückschläge einstecken. Der FCZ konnte nicht mehr um den Meistertitel mitspielen und musste sich mit dem dritten Schlussrang begnügen. Er verlor am Schluss auf Meister Basel 18 Punkte.

Der FCZ spielte in der Saison 2007/08 auch auf internationaler Bühne mit. In der dritten und letzten Qualifikationsrunde zur Champions League schied man gegen Beşiktaş Istanbul aus, spielte dann aber im UEFA-Cup weiter. Dort traf der FCZ in der ersten Runde auf den FC Empoli. Nach einer 1:2-Auswärtsniederlage konnte man im Letzigrund das Rückspiel mit 3:0 gewinnen und in die Gruppenphase einziehen. Nach Siegen gegen Sparta Prag (2:1) und den FC Toulouse (2:0) verlor man gegen Spartak Moskau (0:1) und Bayer 04 Leverkusen (0:5). Der FCZ qualifizierte sich für die Sechzehntelfinale. Dort schied der FCZ gegen den Hamburger SV (1:3 und 0:0) aus.

In der Saison 2008/09 wurde der FCZ, dank eines 1:0-Auswärtssieges gegen die AC Bellinzona und der gleichzeitigen Niederlage des Rivalen FC Basel beim Grasshopper-Club (1:4), in der zweitletzten Runde zum zwölften Mal Schweizer Meister.

In der Saison 2009/10 konnte sich der FCZ, nachdem der NK Maribor und FK Ventspils in der Qualifikation bezwungen wurden, erstmals in der Clubgeschichte für die UEFA Champions League qualifizieren. Die Gruppengegner waren Real Madrid, der AC Mailand und Olympique Marseille. Gegen Real Madrid und Olympique Marseille verlor der FCZ beide Spiele. Gegen die AC Milan gewann man auswärts mit 1:0. Vor eigenem Publikum konnte man ebenfalls einen Punktegewinn verbuchen. Dennoch schied der FC Zürich als Gruppenletzter aus.

Im Sommer 2011 konnte man sich mit einem 1:1 und einem 1:0 gegen Standard Lüttich für die Playoffs der Champions League qualifizieren, wo man auf den FC Bayern München trifft. Am 7. August 2011 siegte der FC Zürich im Letzigrund mit 6:0 gegen GC, dies ist der höchste Derby-Sieg für den FCZ aller Zeiten.
Zuletzt aktualisiert: 13.04.2012


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